Vorhang auf fürs Volkstheater Wädenswil

Quelle: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 2020 von Christian Winkler

75 Jahre engagiertes Amateurtheater

Als Wädenswil im Juli 1938 das kantonale Turnfest veranstaltete, zündete ein neuer Theaterfunke. Denn auf dem Programm stand im 5500 Personen fassenden Festzelt im Oedischwänd auch das grosse Spiel «Bi öis am See» von Gemeindeschreiber Emil Bader mit 500 beteiligten Personen aus allen möglichen Vereinen und Bevölkerungsgruppen. Regie führte der Thurgauer August Schmid, der zuvor auch schon das «Welttheater» in Einsiedeln inszeniert hatte und sich deshalb mit Massenszenen auskannte.1
Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verhinderte jedoch vorerst weitere grössere Bühnenprojekte. Nach dessen Ende und mit der Eröffnung des umgebauten Engel-Saals 1945 war nun der Weg frei für neue Theaterproduktionen auf geeigneten Brettern, die die Welt bedeuten. Am 1. September 1945 traten einige Männer im Hotel Engel zusammen und gründeten unter der Leitung von Emil Bader die freie Spielgemeinschaft «Freunde des Volkstheaters». Die Gruppe besass weder Statuten und Protokolle noch Generalversammlung oder Vorstand und betrachtete sich damit explizit nicht als Verein. Die Lesegesellschaft übernahm das Patronat. Die damals prägende Kulturinstitution des Dorfs gab der Gründung dadurch das nötige Gewicht, finanziell beteiligte sie sich aber ausdrücklich nicht. Die personellen Überschneidungen waren jedoch unübersehbar.2
Der «Allgemeine Anzeiger vom Zürichsee» schrieb: «Es gibt auch in der klassischen Literatur eine kleine Zahl von Dramen, die vom ernsthaften Willen und Fleiss guter Dilettanten ‹versucht› werden dürfen, ja, sollen.»3 Die Dilettanten – gemeint sind die Amateurdarstellerinnen und -darsteller – spielten Theater in ihrer Freizeit. Es war stets das Ziel der Spielgemeinschaft, möglichst vielen Theaterbegeisterten das Mitmachen zu ermöglichen, sei es auf oder neben der Bühne. Andererseits wollte man immer auch anspruchsvolle Stücke einspielen und setzte deshalb bei der Leitung – Regie, Bühnenbild und Maske – auf Profis; sie setzten die Amateure ins richtige Licht.4

Ein Anfang mit Klassikern

Als erstes Stück wählte die Spielgemeinschaft Schillers «Die Räuber», was im Dorf angesichts des Klassikers mit einer zurückhaltenden Skepsis aufgenommen wurde. August Schmid führte die Darstellenden als Regisseur durch die Proben. Mit der Trillerpfeife dirigierte er seine Schauspielenden und unterbrach sie oft jäh, um sie dann mit dem Ausspruch «Es isch schöö gsi, aber es isch nünt gsi» zu korrigieren.5 Auch in anderen Bereichen leisteten sich die Theaterfreunde professionelles Fachwissen: Ganze zehn Bühnenbilder schuf die Theatermalereifirma Isler aus Zürich, die Gewänder aus dem 18. Jahrhundert stammten von einem Basler Theaterkostüm-Hersteller und das Schminken übernahm ein Zürcher Theatercoiffeur.6

26 «Die Räuber» von Friedrich Schiller, die erste Aufführung der Freunde des Volkstheaters im Januar 1946. In der Mitte das Gründungsmitglied und erster Obmann Emil Bader.

Am 19. Januar 1946 feierte das Stück Premiere. Es war in verschiedener Hinsicht monumental: Einerseits gab es Massenszenen mit vielen Statisten, andererseits dauerte die Aufführung satte vier Stunden. Die Kritiken waren jedoch äusserst positiv: «Es wird auf der ‹Engel›-Bühne eine schauspielerische Gesamtleistung geboten, die uneingeschränktes Lob verdient. Die naheliegende Befürchtung, dass sich eine Laienbühne mit diesem klassischen Werke ‹überlüpfen› müsste, ist nicht eingetroffen.» Es sei zudem ein «vorzügliches Bühnendeutsch» zu hören gewesen, das keine Vergleiche mit Profitheatern zu scheuen brauche.7
Bestärkt durch die positiven Rückmeldungen wagte man sich in den darauffolgenden Jahren an weitere klassische Stoffe. Zwei Stücke von Shakespeare und Lessings «Minna von Barnhelm» kamen bis 1950 zur Aufführung, 1948 unterbrochen von der Uraufführung des modernen Stücks «Das Fähnlein» von Heinrich Grob. Regie führte erneut August Schmid, ab 1949 gemeinsam mit dem Wädenswiler Felix Rellstab, der in verschiedenen Funktionen am Schauspielhaus Zürich engagiert war. Er übernahm schliesslich alleine die Leitung der Stücke 1950 und 1951.8 In der zweiten Saison der Spielgemeinschaft kam Shakespeares «Kaufmann von Venedig» zur Aufführung. Die Lesegesellschaft veranstaltete wie schon im ersten Jahr einen Einführungsabend zum Stück, an dem diesmal auch erste Szenen gezeigt wurden. Die heute als Tradition gehaltene öffentliche Probe wurde somit in einer Urform bereits 1947 durchgeführt.9

Moderne Stücke und die Bedeutung der Mundart

In der dritten Spielsaison 1948 und schliesslich ab 1951 setzten die Freunde des Volkstheaters vermehrt auf Stücke zeitgenössischer Autoren. Mit «Tell» von Paul Schoeck kam 1951 erstmals ein von Regisseur Felix Rellstab auf Mundart übersetztes Stück zur Aufführung. Auch danach blieb man der Idee von neuen Stücken und Uraufführungen auf der heimischen Bühne treu. Die Erfolge blieben nicht aus und das Publikum freute sich über die in der Mundart aufgeführten Schauspiele. Es passte so besser – für die Zuschauenden und die Schauspielenden.10
Für die Saison 1954 beschloss die Spielgemeinschaft, eigens ein Stück für die Wädenswiler Bühne schreiben zu lassen. Es herrschte ein Mangel an passenden Dialektstücken und so schien es das Einfachste, auf diese Weise Abhilfe zu schaffen. Das Cabaret erlebte in den 1950er- und 1960er-Jahren eine Blütezeit mit zahlreichen bekannten Gruppen und Bühnengründungen. Auch die Freunde des Volkstheaters waren vom Genre angetan, weshalb sie kurzerhand César Keiser engagierten, für sie ein Stück zu schreiben. Der Basler holte sich sprachliche Unterstützung des Zürchers Peter Farner.11 Keiser führte auch Regie. Das Stück «Schwarzi Göggs und wyssi Chräge» handelte von einem Bundesrat Wyss, der in einem Ferienort eintrifft, wo man einen Empfang für ihn vorbereitet. Da niemand ihn erkennt, freundet er sich mit den Leuten an und schafft es, zum Präsidenten des Organisationskomitees ernannt zu werden. Der Zufall wollte es, dass 1953 Hans Streuli in den Bundesrat gewählt wurde, der in Wädenswil aufgewachsen war. Am offiziellen Empfang in der Heimatgemeinde empfing man den Ehrengast mit schwarzen Hüten und weissen Krägen «und verhalf damit dem Stück zu einer Propaganda, die sich kein Reklameberater besser hätte ausdenken können».12

«Rede wien eim de Schnabel gwachsen isch»

Auch in den 1960er-Jahren setzte das Volkstheater bei der Stückwahl weiterhin auf weitgehend einheimisches Schaffen und auf die Mundart als Bühnensprache. In den 1970er- und 1980er-Jahren kehrte man dagegen vermehrt zu Klassikern zurück, inszenierte sie aber häufig in den Dialektfassungen von Emil Bader. Gleich 17 Stücke kamen von 1969 bis 1988 zur Aufführung, die er übersetzt hatte. Seine Versionen lebten nicht nur von einem träfen Zürichdeutsch, Bader arbeitete die Stücke auch inhaltlich so um, dass sie in der Gegend spielten und einen direkten Bezug zum Publikum schufen.13 Doch die Wahl der Sprache stand immer wieder zur Debatte. Zum dreissigsten Jubiläum der Spielvereinigung 1975 wagte die Theatergruppe deshalb ein Experiment: Man führte – beide Male unter der Regie von Walter Wefel – zwei Stücke hintereinander auf: Dürrenmatts «Panne» in Dialekt und Thornton Wilders «Schlafwagen Pegasus» auf Hochdeutsch. Sowohl dem Publikum als auch den Darstellenden gefiel das zürichdeutsche Stück besser. Emil Bader hatte bewiesen: «Emene Volchsschauspieler isch es wööler, wänn er cha rede, wienem de Schnabel gwachsen isch, und er im Spiil nüd s letschti mues anelegge zume mee oder weniger halbbatzige Hoochtüütsch.» Bader erhielt 1973 für seine Theaterarbeit und Mundartbearbeitungen den Zürcher Literaturpreis.14
Zu den grossen Erfolgen jener Zeit gehörte das 1969 aufgeführte Drama «Katharina Knie» des deutschen Autors Carl Zuckmayer. Wiederum handelte es sich um eine zürichdeutsche Fassung Emil Baders. Bei der Premiere sass Zuckmayer selbst im Publikum, dazu aus der Zirkus-Dynastie Margrit Knie-Lippuner und Pierrette Knie-Dubois. Bereits in der Vorschau wies man darauf hin, dass Zuckmayer keine Bücher signieren oder Autogramme geben werde. In der Zeitung war anschliessend zu lesen, der Autor habe immer wieder begeistert «famos!», «ausgezeichnet! » und «hervorragend!» geflüstert. Es sei eine der besten Aufführungen seines Stücks gewesen, die er je gesehen habe, sagte er nach der Aufführung.15
1952 und 1953 führten die Freunde des Volkstheaters zwei Stücke unter der Regie des für Radiohörspiele bekannten Rudolf Joho auf. Es waren wohl seine Kontakte, die 1954 dazu führten, dass die Theatergruppe zu einem Engagement am Radio kam. Regie führte meist die Radiolegende Walter Wefel. In der Folge kam es bis in die 1970er-Jahre zu insgesamt neun Einspielungen mit Mitgliedern des Volkstheaters, darunter auch Mundartübersetzungen von Emil Bader. In den 1960er- und 1970er-Jahren leitete Wefel die Spielvereinigung auch auf der Wädenswiler Bühne und prägte mit 14 Produktionen eine äusserst erfolgreiche Ära.16
Auch das Fernsehen interessierte sich für Stücke des Volkstheaters und strahlte von 1954 bis 1980 insgesamt sieben Stücke aus. Damit war die Spielvereinigung bereits zu einer Zeit in diesem modernen Medium erschienen, als bei Weitem noch nicht bei allen ein Fernseher in der Stube stand. 1959 war die «Reportage-Equipe des Bellerive-Studios» vor Ort im Engel-Saal, während 1976 die Aufzeichnung des Stücks «Die Journalisten» von Gustav Freytag im Fernsehstudio stattfand.17

Von Wien über Hasle-Rüegsau an die Expo

«Es geschieht in den letzten Jahren selten, dass das zürcherische Berufstheater einem Verein die Möglichkeit zum Spielen bietet.»18 Dennoch erhielten die Freunde des Volkstheaters – «eine der besten Laienspielgruppen des Landes» – in den Jahren 1951 und 1952 jeweils Einladungen ans Schauspielhaus Zürich. Die Vorstellungen waren für das Volkstheater ein aussergewöhnliches Erlebnis und wurden auch von den grossen Zürcher Tageszeitungen positiv besprochen. Einen besonderen Höhepunkt für die Spielvereinigung bildete 1962 die siebentägige Reise nach Wien mit drei Gastspielen. Das Stück «Dienst auf Golgatha» – für einmal auf Hochdeutsch aufgeführt – hatte auch Verantwortliche der Gesellschaft für das Schweizer Volkstheater begeistert und so vergab die «Pro Helvetia» die Tournee in und um Österreichs Hauptstadt an die Wädenswiler Spielgemeinschaft. Rund fünfzig Leute nahmen am Ausflug teil und erlebten zwischen den Aufführungen Empfänge – mit einem eigens komponiertem «Wädenswiler Marsch» –, einen Besuch im Burgtheater, Besichtigungenund der Einkehr in «Heurigen», den urigen Wiener Beizen.19 Es war auch eine Art «Gegenbesuch», denn im Mai war die Theatergruppe Schwechat in Wädenswil gewesen und es hatten sich Freundschaften gebildet. Auch mit der Berner Theatergruppe aus Hasle-Rüegsau war man befreundet und hatte gegenseitige Einladungen. Dort trat man 1969 mit Zuckmayers «Katharina Knie» in einem viermaligen Gastspiel auf.20

Links: 28a «Katharina Knie» von 1969 mit Heinrich Landis, Julia Pianta, Emil Bader, Ernst Knabenhans und Ernst Reuthinger. Autor Carl Zuckmayer war an der Premiere anwesend. Rechts: 28b Das Stück «Dienst auf Golgatha» war 1962 ein Grosserfolg. Die Pro Helvetia lud das Volkstheater auf ein Gastspiel nach Wien ein, wo ein unvergesslicher Ausflug und drei Auftritte warteten.

Neben den regulären Aufführungen jeweils im Januar auf der Engel-Bühne präsentierte man sich auch bei anderen Gelegenheiten im Dorf, oft in aussergewöhnlicher Umgebung. 1953 bespielte man mit «Florine und Florian» den Hof des Schlosses, begleitet von Musik des Orchestervereins.21 Als im Oktober 1959 die katholische Pfarrei den Etzelsaal einweihte, durfte die Spielgemeinschaft die neue Bühne mit Gastauftritten eröffnen. Bei der Planung unterlief dem Team allerdings ein Missgeschick. Die Dimensionen aus dem «Engel» gewohnt, gestaltete man die Bühnenbilder und transportierte sie in den Etzelsaal. Vor Ort stellte man mit Schrecken fest: Die einzelnen Teile passten nicht zusammen. Kurzfristig mussten also Elemente auseinandergesägt und neu zusammengefügt werden.22
An Weihnachten 1957 und 1963 inszenierte das Volkstheater jeweils ein Krippenspiel. Ausnahmsweise verzichtete man auf das Engagement von Profis und es übernahmen Mitglieder der Gruppe die Regie.23 Jeweils 1500 Personen sahen die beiden Grosserfolge. An den Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum der Grubenmann-Kirche 1967 zeigte das Volkstheater auf der «Engel»-Bühne die Spezialaufführung «I Gotts Name». «Weder schwulstiger Hurra-Patriotismus noch pathetische, von falscher Frömmigkeit triefende Gefühlsduselei kommen hier zum Wort», wie die Zeitung versicherte. In fünf Bildern wurde die Geschichte des Kirchenbaus geschickt inszeniert.24 Anlässlich des «Au-Fäschts» 1991, der Feier des Bezirks Horgen zum 700-Jahr-Jubiläum der Eidgenossenschaft, präsentierte die Spielgemeinschaft das Stück «Z Torlikofe wänds eine hänke». Im Park des Schlosses am Fuss der Halbinsel gehörte das Theater zu einem vielfältigen Unterhaltungsangebot, bestehend aus Musik, Chilbi-Attraktionen, Schwingen, Ausstellungen, Festwirtschaften und vielen weiteren Darbietungen.25 Schliesslich führten die Theaterfreunde 1995 zum 100-jährigen Bestehen des Elektrizitätswerks Waldhalde in Schönenberg das Festspiel «Zum Licht» auf. Das Stück war eine auf zwanzig Minuten gekürzte Version eines Festspiels der Fasnacht 1896, das damals ganz dem Thema der neuen Energie- und Lichtquelle gewidmet war.26

Höhen und Tiefen

Nach der Ära Walter Wefel gelang es den Freunden des Volkstheaters 1975, für die Regie den renommierten Erwin Kohlund zu engagieren. Nach einer Saison übernahm seine Tochter Franziska Kohlund die Leitung für die nächsten sieben Jahre und startete gewissermassen von Wädenswil aus ihre Karriere. Sie realisierte ausschliesslich Emil Baders zürichdeutsche Fassungen von Klassikern – darunter Shakespeare, Nestroy, Molière und Goethe. Die Inszenierungen waren für das «Engel»-Publikum ungewohnt modern: Reduzierte Bühnenbilder, Tanzeinlagen und eine grosse Bedeutung der Musik brachten frischen Wind in die Aufführungen der Spielgemeinschaft. Zugleich erneuerte sich das Ensemble fortlaufend und war offen für junge Kräfte, die hier ihre ersten Schritte auf einer relativ grossen Bühne wagten. 1978 trat beispielsweise Ueli Burkhardt erstmals im Rahmen des Volkstheaters auf und wurde in den Kritiken lobend erwähnt. 1985 gründete er mit Freundinnen und Freunden das Theater Ticino.27
Nach Kohlunds letzten Aufführungen 1983 geriet das Volkstheater in eine Krise. Im Arbeitsausschuss kam es zu Spannungen und Rücktritten wegen Meinungsverschiedenheiten bezüglich der zukünftigen Ausrichtung der Spielgemeinschaft.28 In der neuen Saison 1984 freute man sich zunächst an der Rückkehr zu einer volkstümlichen Wiederaufführung von «Es Fröiläin ooni Adrässe». Für manche war das «back to the roots» nach Kohlunds modernen Inszenierungen eine Wohltat. Dennoch knirschte es gewaltig im Gebälk und so entschied die Spielgemeinschaft, zum ersten Mal nach vierzig Jahren, 1985 auf eine Aufführung zu verzichten und eine Verschnaufpause einzulegen. Mit dem Regisseur Peter Rinderknecht, einem Schüler Felix Rellstabs, und dem von Emil Bader bearbeiteten Schwank «D Spiilkasse» von Eugène Labiche kehrte man 1986 zum Erfolg zurück. Auch im Folgejahr setzte man auf diese Kombination von Regisseur und Dialektumsetzung. Generell hatten sich nun die Wogen wieder geglättet und man bezeichnete die Zeiten als harmonisch und erfreulich.29
Im März 1987 verstarb Emil Bader. Zu seinen Ehren entschied man sich, 1988 das bisher noch nicht verwendete Stück von Nestroy, «Der Zerrissene», in Baders zürichdeutscher Version aufzuführen. Noch immer befinden sich im Archiv des Volkstheaters vier von Bader in Mundart übertragene Stücke, die noch nie das Scheinwerferlicht einer Bühne erblickt haben.30 Die 1990er-Jahre begannen mit fünf Stücken, die vom Richterswiler Robert Stucki in Dialekt umgeschrieben wurden. Er trat damit in die überaus grossen Fussstapfen Emil Baders und führte die Tradition der Mundartübersetzungen weiter. Stucki spielte manchmal auch als Darsteller mit, etwa 1991 in der von ihm bearbeiteten Komödie «Schluck und Jau» – ausgerechnet in der einzigen Rolle, die Hochdeutsch sprechen musste.31

Gründung eines Vereins

Zum 50-Jahr-Jubiläum der Freunde des Volkstheaters wählte die Spielvereinigung den Klassiker «Liliom» von Franz Molnar.32 Das Stück hatten sie bereits 1973 aufgeführt und holten es nun zum Festjahr wieder hervor. Es handelte sich um eine Mundart-Übersetzung von Emil Bader und war damit eine Hommage an seine Arbeit und an die Vergangenheit des Volkstheaters. Die Handlung war an eine Chilbi in unserer Region um 1900 verlegt und das altertümliche Zürichdeutsch liess das Publikum in die Vergangenheit eintauchen: «So leidenschaftlich kann unsereiner nur in der Sprache fluchen, wie sie uns auf den Kreten rund um den Zürichsee in den Mund gewachsen ist», schrieb die «Neue Zürcher Zeitung».33 Nun beschäftigte sich der Vorstand auch mit Überlegungen zur Gründung eines Vereins. Nach wie vor waren die Freunde des Volkstheaters als freie Spielgemeinschaft aufgebaut. Ein Obmann stand einem Arbeitsausschuss vor, der die Stücke auswählte, Fachleute für Regie, Bühnenbild und Maske engagierte, die Gruppe der Interessierten koordinierte und die Aufführungen neben und auf der Bühne organisierte. Im Sommer 1997 nahm dann die Vollversammlung Statuten an und beschloss dadurch nach gut 52 Jahren die Vereinsgründung.34

31 Zum 50-Jahr-Jubiläum der Freunde des Volkstheaters kam 1995 ein zweites Mal nach 1973 Franz Molnars «Liliom» zur Aufführung. Von links nach rechts: Sarah Rometsch, Willi Bachmann, Daniela Hauser, Beat Bachmann und Maria Eggenberger.

Erst 2003 erhoben die Freunde des Volkstheaters erstmals einen Mitgliederbeitrag, der die Finanzierung des Vereins zusätzlich sichern sollte. An der Vereinsversammlung im Februar 2005 schliesslich taufte man sich in «Volkstheater Wädenswil» um und übernahm damit den ohnehin im Volksmund gebräuchlichen Namen. Die «Marke Volkstheater» war dadurch etwas weniger schwerfällig und zudem zeitgemäss geschlechtsneutral geworden.35
Unter der Regie von Bettina Schmid erneuerte sich das Ensemble und es arbeiteten Ende der 1990er-Jahre viele junge Darstellerinnen und Darsteller mit. Die griechische Komödie «Lysistrata» nach Aristophanes versetzte sie 1997 in die heutige Zeit und hob kritische Themen um die Rolle der Frau hervor. Zwei Jahre später kam es mit «Checkpoint Meier» zu einer Uraufführung des von Bettina Schmid eigens fürs Volkstheater verfassten Stücks. Sie widmete es den komischen Seiten des Büroalltags mit Umstrukturierungen und Teambuildings.36

Das Ende des Engel-Saals und neue Spielorte

Im Januar 2002 kam es mit Anton Hamiks Stück «Der verkaufte Grossvater» zum letzten Auftritt der Freunde des Volkstheaters im Saal des Hotels Engel. Die Liegenschaft war ein Jahr zuvor verkauft worden und wich 2003 einem Wohnhaus.37 Alternativen für den Engel-Saal gab es in Wädenswil kaum. Für die Freunde des Volkstheaters war der Etzelsaal zu klein, und die Glärnisch-Halle stand nicht zur alleinigen Nutzung während mehrerer Wochen zur Verfügung. Der Umbau dieses Saals zur Kulturhalle stand zu dieser Zeit noch in den Sternen. Auch über Freilichtaufführungen machte man sich Gedanken.

Schliesslich befand man das Kalthaus der Hochschule im Grüental als am geeignetsten. Das Gewächshaus, in dem in der kalten Jahreszeit Pflanzen überwinterten, stand von Frühling bis Herbst weitgehend leer. Beide Seiten, die Verantwortlichen der Hochschule und die Theaterfreunde, waren gespannt auf das Experiment von Aufführungen an diesem aussergewöhnlichen Ort. Es konnte mit den Planungen für ein Stück im Herbst 2003 begonnen werden. Aus der Not heraus hatte man in diesem Jahr die Theatersaison also in die zweite Jahreshälfte verlegt – seit der Gründung hatten die Aufführungen im Engel-Saal stets Ende Januar stattgefunden.38
Nach drei Saisons im Kalthaus hatte man sich im Grüental eingelebt. Für die Produktion 2006 plante das Volkstheater, mit der Regisseurin Bettina Schmid und der Mitwirkung des Ensembles ein Stück zu entwickeln, ähnlich wie dies bereits bei «Checkpoint Meier» 1999 erfolgt war. Das Stück «Treibhaus der Liebe» sollte von der Liebe zwischen Forschenden handeln und das Umfeld des Kalthauses mit einbeziehen.

32 Das Stück «Der verkaufte Grossvater» war 2002 die letzte Aufführung der Freunde des Volkstheaters im Engel-Saal. Von links nach rechts: Urs Zweifel, Christine Uetz, Beat Nussberger, Margrit Meier, Stefan Marthaler, Kim Schaller, Walter Streuli und Beat Bachmann.

Im Sommer häuften sich allerdings die Probleme: Das Stück genügte den Ansprüchen nicht und die benötigten Männerrollen waren nicht zu besetzen. Nach mehreren Versuchen, die Saison noch zu retten, zog der Vorstand die Notbremse und brach die Produktion 2006 ab.39
Mit «Harold & Maude» von Colin Higgins gelang im Jahr nach dieser Krise eine äusserst erfolgreiche Inszenierung, die zahlreiches Publikum ins Kalthaus lockte.40

Als im September 2008 die Kulturhalle Glärnisch eröffnet wurde, sah das Volkstheater vorerst keinen Grund, seine Vorstellungen in den neuen Saal zu verlegen. Einst aus der Not geboren, genoss man nun die aussergewöhnliche Atmosphäre im Kalthaus der Hochschule und war froh um die flexible Nutzbarkeit des Raumes. Nach zehn Jahren Gastrecht bildeten schliesslich 2013 die Ermittlungen des Wachtmeisters Studer im Stück «Der Chinese» von Friedrich Glauser die letzte Saison im Kalthaus. Nun plante man die Übersiedlung in die Kulturhalle, da man wegen der Infrastruktur und der zentralen Lage viele organisatorische Vorteile sah.41

33a Leseprobe im Kalthaus der Hochschule für «Die zwölf Geschworenen» 2003.

Bereits 2010 sah sich das Volkstheater nach geeigneten Räumlichkeiten für Lager, Werkstatt und Proben um. Auch die Historische Gesellschaft Wädenswil war auf der Suche nach einer Lokalität, in der sie regelmässig Ausstellungen zeigen konnte, weshalb sie 2011 das Volkstheater anfragte, ob Interesse an einem gemeinsamen Projekt in der ehemaligen «Delta-Garage» an der Florhofstrasse bestehe. Eine intensive Zusammenarbeit begann. Schliesslich sprachen sich Stadtrat und Parlament für eine finanzielle Unterstützung aus und man rechnete mit einer Eröffnung im Verlauf des Jahres 2014.42

Um alle bevorstehenden Aufgaben bewältigen zu können, beschloss der Vorstand, 2014 eine als «Zwischensaison» benannte Pause einzulegen, auf die übliche Theaterproduktion im Herbst zu verzichten und die Kräfte für das Zügeln, Einrichten und Eröffnen der Kulturgarage zu bündeln. Bald jedoch stellte man enttäuscht fest: «Die Zwischensaison 2014 läuft leider nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.» Denn: Ein Rekurs verzögerte das Projekt bis auf Weiteres. Letztlich einigten sich jedoch die Parteien und im Herbst 2014 wurde die Baufreigabe erteilt. Anfang Jahr begann der Umbau und im November 2015 konnte die Kulturgarage an einem Tag der offenen Tür für das Publikum geöffnet werden, an dem über 200 Personen teilnahmen.43

33b Fabian Röthlisberger und Heidi Diggelmann als «Harold und Maude», 2007.

Das Spiel lässt man sich nicht so einfach verderben

Da das geplante Zwischenjahr durch den Baurekurs seine Wirkung verfehlt hatte, folgten für das Volkstheater zwei besonders intensive Jahre. Zwischen Juni 2015 und Oktober 2016 standen gleich vier Theaterprojekte mit verschiedenen Stücken, Darstellenden, Organisationen und Inszenierungen an drei verschiedenen Orten auf dem Programm. Den Auftakt bildete das Stück «Tatort Schlosshof», von Mitgliedern des Volkstheaters geschrieben, geleitet und gespielt, das an die langjährige Forschung in Wädenswil erinnerte. Die besondere Umgebung des Schlosses, das idyllische Theaterbeizli und Wetterglück sorgten für einen gelungenen Anlass. Rund 1000 Personen sahen die fünf Vorstellungen.44
Eine besondere Herausforderung – aber auch einen aussergewöhnlichen Reiz – stellte die Produktion 2015 in der Kulturhalle Glärnisch dar, das Stück «Der nackte Wahnsinn» von Michael Frayn. Es handelt von einer Theateraufführung und zeigt die Intrigen des Ensembles auf und hinter der Bühne. Deshalb musste die gesamte Kulisse in der Spielhälfte gedreht werden, um die Ereignisse auch auf der vom Publikum abgewandten Seite zu zeigen. Die notwendigen Platz für dieses technische Kunststück löste das Bühnenteam, indem es die bewegliche Kulisse in den Saal verlegte, während die Estrade bei der Bühne installiert wurde. Die Schauspielenden leisteten während des Stücks Hochleistungssport auf dem zweistöckigen Gebilde: Ständig bewegten sie sich treppauf, treppab, durch Türen und Fenster. Ironie der Geschichte: Das Stück thematisiert die Pannen auf und hinter der Bühne – und prompt überschnitten sich Fiktion und Realität im wahrsten Sinn des Wortes. Während einer Probe stürzte ein Pfosten um und traf eine Schauspielerin am Kopf. Eine zweite Darstellerin riss sich an einer der letzten Proben die Bänder am Bein: Alles musste nochmals umgestellt werden, da sie beinahe nur sitzend spielen konnte. Das Ensemble erlebte seinen «wahren Wahnsinn».45

34 Das Bühnenbild in «Der nackte Wahnsinn» forderte 2015 von den Schauspielenden mit seinen zwei Stockwerken sportliche Höchstleistungen. Von links nach rechts: Marco Trevisan, André Lee, Sigrid Wittl und Stefani Markov. Oben Stefan Marthaler und Daniela Brodbeck.

Parallel zu den Arbeiten an den beiden Aufführungen im Schlosshof und in der Kulturhalle begannen im Frühling auch die Planungen für eine gemeinsame Veranstaltung mit der Historischen Gesellschaft zur Eröffnung der Kulturgarage. Dem Publikum bot sich Anfang 2016 eine Kombination aus Theater und Ausstellung und hob damit die Stärken der beiden Vereine hervor. In «Wädenswil 1916 – eine Inszenierung» wurden die Besucherinnen und Besucher mit Theaterszenen in die Vergangenheit versetzt, indem damalige Personen – darunter etwa der Leiter der Forschungsanstalt Hermann Müller-Thurgau oder die Baronin Fanny Moser von der Halbinsel Au – schauspielerisch zum Leben erweckt wurden.46

35 Feinfühliges Spiel in «Hotel zwischen den zwei Welten» 2016, einer Hotellobby zwischen Leben und Tod. Das Bühnenbild nahm die Ornamente der Bemalung in der Kulturhalle auf. Von links nach rechts: Marusca Klein, Markus Zollinger, André Lee, Désirée Keller und Margrit Meier.

Höhen und Tiefen wechselten sich in der gesamten 75-jährigen Geschichte des Volkstheaters ab, in denen es seine Wandelbarkeit und Flexibilität bewies und mit viel Energie immer wieder von neuem abwechslungsreiche Aufführungen realisierte. Im Jubiläumsjahr 2020 bedrohte jedoch ein anderer unerwarteter Störenfried die Saison: Die Corona-Pandemie. Die Gegenmassnahmen verboten zunächst alle Arten von Versammlungen und somit auch die Proben. Der Vorstand diskutierte intensiv und kam zum Schluss: «Wir lassen uns das Jubiläum ‹75 Jahre Spielfreude› nicht vermiesen.» Vieles war kaum planbar und die Entwicklung der Pandemie wenig voraussehbar, weshalb man sich entschied, die Auftritte von der Kulturhalle Glärnisch in die Kulturgarage zu verlegen. An der Premiere am 5. September 2020 konnte das Publikum schliesslich unter Sicherheitsvorkehrungen empfangen werden. «Spielverderber» hiess folglich nur das aufgeführte Stück von Michael Ende zum Jubiläum–die Freude am Spiel selbst liess sich das Volkstheater dagegen nicht nehmen.47



Christian Winkler


Zum Jubiläum erschien das Buch «Vorhang auf für 75 Jahre Volkstheater Wädenswil: Das Buch zum Jubiläum» von Christian Winkler. Der Artikel basiert auf diesem Buch.

Bildnachweis

Volkstheater Wädenswil, Foto-Archiv
26 Fritz Langendorf,
28a Georges Hoffmann
28b Georges Hoffmann
31 Christian Altorfer
32 Margrith Widmer
33a Franca Scrivano
33b TEVY AG / Foto Video
35 EVY AG / Foto Video

Anmerkungen

AAZ: Allgemeiner Anzeiger vom Zürichsee
DOZ: Dokumentationsstelle Oberer Zürichsee
ZSZ: Zürichsee-Zeitung

1 Emil Bader, 40 Jahre «Freunde des Volkstheaters», in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1985, S. 3–12. – DOZ, ZM Bro 7, Offizieller Festführer mit Arbeitsplan des Zürcher Kantonalturnfests 1938 in Wädenswil, S. 28. AAZ, 1.7.1938, 11.7.1938. Erich Trösch, August Schmid, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046235/2011-08-15/, konsultiert am 17.6.2020.
2 Peter Ziegler, Fünfzig Jahre «Freunde des Volkstheaters Wädenswil»: 1945 bis 1995, Wädenswil 1995, S. 6. Bader, a.a.O., S. 7. AAZ, 7.9.1945. Archiv Lesegesellschaft, DOZ, LA 5, Vorstandsprotokoll vom 4.12.1945.
3 AAZ, 18.1.1946.
4 Bader, a.a.O., S. 8. Ziegler, a.a.O., S. 7.
5 Ziegler, a.a.O., S. 8.
6 AAZ, 21.1.1946.
7 AAZ, 21.1.1946.
8 Ziegler, a.a.O., S. 9f. Michael Gautier, Felix Rellstab, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/045888/2010-08-18/, konsultiert am 22.6.2020.
9 AAZ, 11.1.1947, 16.1.1947.
10 Ziegler, a.a.O., S. 12ff.
11 Ziegler, a.a.O., S. 12; Hansueli von Allmen, Cabaret, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011900/2005-02-15/, konsultiert am 26.6.2020. Hansruedi Lerch, César Keiser, in:Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009505/2014-11-26/, konsultiert am 26.6.2020.
12 Die Woche: Neue Schweizerische Illustrierte Zeitung, 4/1954, S. 21–29. Hans Streuli (1892–1970) war von 1953 bis 1959 Bundesrat.
13 Bader, a.a.O., S. 70. Ziegler, a.a.O., S. 25. Roger Cahn, Monica Tobler, Volkstheater in Perfektion, in: Musik & Theater: Die aktuelle schweizerische Kulturzeitschrift, 2/1981, S. 16–20.
14 Ziegler, a.a.O., S. 28. Peter Ziegler, Emil Bader, in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1987, S. 70.
15 AAZ, 18.1.1969, 20.1.1969.
16 Ziegler, a.a.O., S. 10f., 29, 46ff. AAZ, 21.6.1963.
17 Ziegler, a.a.O., S. 48. AAZ, 9.3.1959, 12.3.1959.
18 AAZ, 21.2.1951, 8.3.1951, 14.3.1952.
19 Ernst Knabenhans, Im Rückspiegel betrachtet: Dreissigste Saison der Freunde des Volkstheaters Wädenswil, in: Theater-Zeitung 1975, Beilage zum AAZ, 16.1.1975. Ziegler, a.a.O., S. 18f.. AAZ, 15.9.1962, 24.9.1962, 29.6.1962.
20 Wädenswiler Anzeiger 02/2020, S. 11. Bader, a.a.O., S. 12. AAZ, 1.9.1969.
21 Ziegler, a.a.O., S. 46ff. AAZ, 4.7.1955.
22 Knabenhans, a.a.O. Theater-Zeitung 1965 in AAZ, 12.1.1965.
23 Theater-Zeitung 1965 in AAZ, 12.1.1965.
24 AAZ, 26.6.1967.
25 Walter Höhn, Rita Stampfli, Bezirksfeier 1991: «700 Jahre Eidgenossenschaft» auf der Halbinsel Au, in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1992, S. 6–17. AAZ, 4.9.1991.
26 AAZ, 30.9.1995.
27 Ziegler, a.a.O., S. 29ff. AAZ, 24.1.1978. Ruedi Angele. Zehn Jahre Theater Ticino: Die Fortsetzung eines Experiments, in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1994, S. 65–74.
28 DOZ, ZA 12:7, Brief von Hansueli Müller, 6. März 1983; Brief von Herbert Huber, März 1983.
29 Archiv Volkstheater, Brief des Arbeitsausschusses an die Freunde vom 12.10.1984. AAZ, 17.10.1984, 18.10.1984, 20.1.1986. Ziegler, a.a.O., S. 34.
30 AAZ, 9.1.1986, 13.7.1987. Ziegler, a.a.O., S. 35f. «Mundartübertragungen von Emil Bader», Anhang 1 zu den Vereins-Statuten des Volkstheaters, 1997.
31 Theater-Zeitung 1993 in AAZ, 20.1.1993. Ziegler, a.a.O., S. 37ff.
32 Vielen Dank an Barbara Kupper, die für die jüngste Zeit viel Archivmaterial zur Geschichte des Volkstheaters zusammengetragen hat. Der Dank geht ausserdem an alle Mitglieder, die ihre privaten Sammlungen zur Durchsicht zur Verfügung gestellt haben.
33 AAZ, 23.1.1995. Neue Zürcher Zeitung, 21.1.1995.
34 ZSZ, 17.7.1997.
35 Statuten vom 4.7.2003. Tages-Anzeiger Regional, 8.9.2005.
36 Theater-Zeitung 1999. ZSZ, 18.1.1999. Tages-Anzeiger, 18.1.1999.
37 Peter Ziegler, Aus der Geschichte des Hotels Engel, in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 2004, S. 61–71. Protokoll der ausserordentlichen GV vom 14.5.2002. ZSZ, 16.5.2002.
38 Archiv Volkstheater, «Kurz-Protokoll über die Besichtigung möglicher neuer Standorte» vom 1.11.2002; E-Mail vom 17.12.2002. ZSZ, 14.4.2004, 2.9.2004.
39 Archiv Volkstheater, Brief von Bettina Schmid, November 2005. Archiv Volkstheater, Brief «Information zum Abbruch der Produktion ‹Treibhaus der Liebe›», vom 9.7.2006; Protokoll der ausserordentlichen GV vom 30.8.2006.
40 ZSZ, 10.9.2007. Tages-Anzeiger, 10.9.2007. «Neues vom Volkstheater», Januar 2008.
41 «Neues vom Volkstheater Wädenswil», Juli 2013.
42 «Neues vom Volkstheater Wädenswil», Juli und Dezember 2013. ZSZ, 28.11.2013. Dorothee Gysi, Historische Gesellschaft Wädenswil (HGW), in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 2013, S. 100. Maja Burlet, Von der Schmiede zur Kulturgarage, in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 2013, S. 91–99.
43 Protokoll der Generalversammlung vom 12.2.2014. «Neues vom Volkstheater Wädenswil», Dezember 2014. ZSZ, 14.2.2014, 24.12.2014, 12.11.2015. Vgl. Mariska Beirne, Historische Gesellschaft Wädenswil (HGW), in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 2014, S. 32. Mariska Beirne, Historische Gesellschaft Wädenswil (HGW), in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 2015, S. 158.
44 Peter Ziegler, Volkstheater Wädenswil: Tatort Schlosshof, in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 2015, S. 101–103. Protokoll der Generalversammlung vom 11.2.2016.
45 Wädenswiler Anzeiger 09/2015, S. 1f. ZSZ, 21.9.2015. «Neues vom Volkstheater Wädenswil», Juni 2005. Auskunft Barbara Kupper und Luzia Hitz, Juli 2020.
46 Schlussbericht «Wädenswil 1916 – eine Inszenierung » in der Kulturgarage Wädenswil, 2016. Wädenswiler Anzeiger 01/2016, S. 6f. Vgl. auch Mariska Beirne, Christian Winkler, Wädenswil 1916 – eine Zeitreise, in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 2016, S. 101–127.
47 E-Mail «Aktuelles aus dem Volkstheater» an die Mitglieder, 16.6.2020.